— Musiktheater · 2023
Rodelinda
Oper von G.F. Händel


















— Über die Produktion
gekürzte Fassung der Oper Rodelinda, Regina de’ Longobardi (1725)
Politische Unruhen und Putsch: Der ins Exil verbannte König stirbt. Seine zurückgebliebene Frau Rodelinda sieht sich plötzlich entmachtet, umgeben von Feinden, und muss als Mutter des rechtmässigen Thronerben nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern auch um das ihres Sohnes fürchten. Sie fängt an, ein gefährliches Spiel zu spielen …
Das künstlerische Team nimmt Georg Friedrich Händels Oper «Rodelinda» zum Anlass, über Macht in ihren verschiedenen Erscheinungsformen zu reflektieren. Die Spielorte der alten Industriehallen werden zur unwirtlichen Seelenlandschaft der Figuren. Umgeben von einer Bildergalerie vergangener und gegenwärtiger Machthaber:innen sehen sich die Figuren mit der Frage konfrontiert, wie sie selbst mit ihrer Macht umgehen wollen.
Rodelinda ist die erste Produktion des Basler Vereins ahimè!, der sich Aufführungen von Opern mit jungen Musik- und Theaterschaffenden verschrieben hat.
— Mitwirkende
Musikalische Leitung David Fasold
Regie Viola Bierich
Bühne & Kostüme Fenna von Hirschheydt
Licht Tiziano Seewer
Regieassistenz, Inspizienz Adela Bierich
Projektleitung Tamina Biber, David Ferreira, Julian Schmidlin
Rodelinda Tamina Biber
Bertarido Julian Schmidlin
Grimoaldo David Ferreira
Garibaldo Damiano Capelli
Unulfo Arnaud Gluck
Eduige Pascale Jonczyk
Flavio Anael Maria Christ, Josias Rickhaus (Knabenkantorei Basel)
Ad-hoc Orchester
— Fotos
Sabine Bierich